0-9 A B C D E F G H I J K L M Lexikon N-Z
Das Lexikon erstellte ich aus vielerlei Quellen und mit Hilfe vieler Line Dancer vor Jahren zum ersten Mal für das Line Dance Portal. Es stellt nicht das Non Plus Ultra dar und ich kann keine Gewährung auf die Richtigkeit geben. Aber es kann Einsteigern helfen, um mit der Wortvielfalt in Sachen Country und Line Dance klar zu kommen. Für Berichtigungen und Fortführungen, sowie Erweiterungen könnt Ihr mir mit einer Mail gern weiterhelfen.
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2 Step
Der Two Step ist der "klassische" Country & Western Couple Dance (Paartanz). Der Two Step wie er heutzutage getanzt wird, ist dem Standard Foxtrott ähnlich. Er wird mit vier Schritten auf sechs Beats getanzt, d.h. im Rhythmus 1, 2, 3 -, 5 -, entspricht quick, quick, slow, slow. Im Gegensatz zum Foxtrott wird der Two Step sowohl mit geschlossenen als auch mit offenen Figuren getanz. Gerade dies macht den Reiz dieses Tanzes aus, der mit gelaufenen Schritten (Ballen, Ballen, Ferse, Ferse) flach in den Boden getanzt wird.
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a.k.a
engl. "also know as..", Abkürzung auf Tanzbeschreibungen. Bedeutet "auch bekannt als..", d.h. das der Tanz unter mehreren Namen bekannt ist. zBsp: "Sky Bumpus" a.k.a "Black Velvet" (beides bezeichnet den selben Tanz)
ADTV
Allgemeiner Deutscher Tanzlehrer Verband e.V., Der ADTV ist ein Zusammenschluss von Tanzlehrer bzw. Tanzschule, der Tanzlehrerprüfungen regelt, das zu lehrende Tanzprogramm (z.B. das Welttanzprogramm) vorgibt und Informationen, die das Tanzen betreffen, anhand von Zeitschriften, Workshops und Kongressen an die Tanzlehrer weitergibt
Alkohol
Hochprozentige Getränke steigern zwar das Tanz-Verlangen, untergraben jedoch die Fähigkeit, Takt und Gleichgewicht zu halten. Und - egal ob Standard, Lateinamerikanisch oder Line Dance - wer auf allen vieren tanzt, wirkt nur noch bedingt elegant. Somit gehört der Alkohol anstandshalber nicht aufs Parkett.
Ausbildung
Über die GCWDA kann man im Bereich Country Western Dancing eine Ausbildung als Fachübungsleiter/in oder Trainer/in absolvieren. Das Ziel dieser Ausbildungsmaßnahmen soll darin bestehen, dass der oder die Ausgebildete die erworbenen Kenntnisse im Breitensport als auch sportartspezifisch umsetzen kann. Vorraussetzung ist die Mitgliedschaft in einem Line- oder Country Western Dance Verein, bei Lizenzerteilung muß das 18. Lebensjahr erreicht sein und ein ärztliches Attest sowie ein Erste-Hilfe-Kurs müssen vorliegen.
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| Ballett
ital: ballare = tanzen, der in künstlerisch stilisierter Form dargebotene Bühnentanz des abendländischen Kulturkreises. Der Begriff, der ursprünglich nur auf solche Werke angewandt wurde, die auf der "Danse d'école" basieren, also auf dem kodifizierten akademischen Bühnentanz, wird heute auch angewandt in Folklore-Truppen, Jazz Dance-Truppen, Modern Dance-Truppen, exotische Kompanien und auch im Line Dance. Gerade im Wettkampfbereich fliessen immer mehr Figuren und Bewegungen des Ballettes in den Line Dance ein. Beim Großteil der Line Tänzer ist dieser Tanzstil aber kaum zu finden.
Barn Dance
= engl. "Ländler", ist ein Western Country Tanz der von Cowboys in der Scheune getanzt wurde. Soweit ich weiß, ist er ein Überbleibsel aus der schottischen Square Dance Szene. Der Barn Dance ist ein Oberbegriff für alle Arten gesellschaftlicher Tänze, die in der Scheune (Barn) stattfinden. Die sehr alte Kunst des Tanzes wurde zu einer Freizeitbeschäftigung für die Menschen des harten, bäuerlichen Lebens und gab Ihnen Gelegenheit zur Geselligkeit. Die britischen Inseln und Frankreich sind der Ursprung der heutigen Formen, Auswanderer nach Amerika brachten die Tänze über den großen Teich. Einige bewarten ihre ursprünglichen Schritte und Figuren, andere veränderten sich unter amerikanischem Einfluss. Heute kann man "Barn Dance" oftmals im Irish Stepdance wiederfinden. Im Line Dance gibt es einen gleichnamigen Tanz, der in Paaren im Kreis getanzt wird. Das dieser Tanz von den "Scheunentänzen" abstammt, ist nicht von der Hand zu weisen.
Basic
bezeichnet im Tanz die Grundschritte. zBsp: quick, quick, slow, slow beim "Two Step". Beim Line Dance bezeichnend für die Grundschritt Kombinationen wie Grapevine, Coaster Step o.ä.
Basic Pattern
Bewertungskriterium bei Country Western Dance Wettkämpfen, Körperhaltung und Bewegungsführung müssen den Charakter des Tanzes (rise&fall, lilted, smooth, latin, funky) betonen.
Bewertungskriterien
Schritte, Rhythmus und Takt sind bei Wettkämpfen sehr wichtig. Folgende Bewertungskriterien sollten Tänzer herausarbeiten: Basic Pattern, Footwork, Framework, Style Technique und Floor Craft
BfCW
Der Bundesverband für Country & Westerntanz e.V. (BfCW) fördert die Vereinigung der Country & Western Tanzgruppen und Tanztrainer unter einem Dach. Er verbreitet und vereinheitlicht das Country Western Tanzen in Deutschland und fördert die Kontakte der Vereine und Tänzer untereinander.
Bluegrass
Bluegrass ist ein eigenständiger Stil der Country-Musik. Das Klangbild des Bluegrass ist bestimmt von Banjo, Fiddle (Geige), Mandoline, Gitarre, Dobro, Bass (Instrument)und hohem Nasal-Gesang. Der Bluegrass entstand um 1945 in Kentucky. Der Begriff Bluegrass bezeichnet auch die von März bis April blaugrün blühenden Grasweiden in Kentucky. Der Bluegrass wird durch eine eingeschworene Fan-Gemeinde vor allem in den USA durch zahlreiche Feste am Leben erhalten, nachdem Anfang der achtziger Jahre viele Musiker keine Inspiration mehr fanden und sich der Country-Musik zuwandten. Aufgrund dieser Tendenzen versuchte man den Bluegrass weiter zu entwickeln. Dadurch entstanden die Stile "Newgrass" und "Jazzgrass". Anfang der Neunziger erlebte der Bluegrass durch Musiker wie Ricky Skaggs (Mandoline, Gesang) und vor allem Alison Krauss (Geige, Gesang) neuen Schwung und erfreut sich zur Zeit wachsender Beliebtheit. Ebenso erweist Dolly Parton durch ihre Alben "The Grass is Blue", "Little Sparrow" und "Halos and Horns" dem Bluegrass ihren Tribut und feiert internationale Erfolge mit Auszeichnung damit. Wichtige neuere Veröffentlichungen des Genres sind unter anderem "Slide Rule" (Jerry Douglas, Dobro) und "Backwaters" (Tony Rice, Gitarre).
Bolotie
auch Westernkrawatte genannt, die Krawatte des Cowboys. Ähnlich wie das Buckle erfüllt auch das Bolotie die Aufgabe den Oberkörper in eleganter Art mit dem Kopf zu verbinden. Sie gibt es in den verschiedensten Ausführungen und Formen.
Boots
aus dem engl., bezeichnen die sogenannten Westernstiefel. Eines der wichtigsten und markantesten Merkmale der Cowboys und so auch der Line Dancer. Der typisch "American-Line-Dance" Tänzer trägt Stiefel. Durch die harten Sohlen stompen die Tänzer mit viel Freude und Geräusch über die Tanzfläche. Bei vielen Wettkämpfen und Ausscheiden sind Stiefel übrigens noch Pflicht. Beim Line Dance werden sie aber immer mehr von den Sneakern abgelöst.
BPM
Schläge pro Minute. Gibt die Schnelligkeit eines Tanzes und somit seinen Charakter an.
Polka: 114 - 130 bpm
Cha Cha: 100 - 126 bpm
Waltz: 84 - 100 bpm
Two Step: 182 - 198 bpm
East Coast Swing: 142 - 158 bpm
West Coast Swing: 112 - 128 bpm
Bridge
= Brücke, beschreibt einen Teil in der Choreographie oder Musik, der unterschiedlich zu dem normalen Verlauf der Choreographie oder der Musik ist. Auch Tag oder Add genannt
Buckle
Es hieß einmal `ein Cowboy verläßt nie ohne Buckle und Bolotie sein Haus`. Ein Buckle ist eine große, meist sehr aufwendig angefertigte Gürtelschnalle. Sie gibt es in den verschiedensten Formen und Farben, von billig bis Sammlerwert. Das Buckle soll in eleganter Form den Unterkörper mit den Oberkörper verbinden. Für viele Line Dancer ein Muß.
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Caller
eng. "Zurufer", Begriff aus dem "Square Dance". Hier tanzen vier Paare im Quadrat nach den Zurufen (Calls) des Callers, der Tanzfiguren in immer wieder neuen Informationen in die Musik hineinsingt.
Can Can
Der French CanCan ist eigentlich ein sehr bekannter Tanz. Viele haben schonmal davon gehört. Er ist das Markenzeichen des französischen Tanzes: hohe Beine, langer Rock mit Rüschen und kreischende Mädchen. Musik: "Orpheus in the underworld" - die typische Can Can - Musik. Ursprünglich ist er entweder eine Variante des deutschen Galopps ("Preussischer", um 1820, schneller 2/4-Takt) oder ein aus Algerien/Marokko stammender Tanz oder eine Vermischung von beidem. Löste um 1830 in den Pariser Tanzlokalen eine erste wilde Tanzwelle aus. Obszöne Gebärden, bei denen man oft die Beine so hoch schleuderte, dass der Oberkörper nach hinten kippte, brachten diesen Tanzereien den Namen "Chahut" ein (= Radau, im Volksmund bald zu CanCan abgewandelt). Da er in vielen Western und Cowboyfilmen wieder zu finden ist, gehört er wohl mit in dieses Lexikon. Denn auch die Cowboys hatten Gefallen an dieser Art Tanz gefunden.
Cha Cha
Der Country & Western Cha Cha ist dem Lateinamerikanischen Cha Cha sehr ähnlich. Gibt es in beiden Formen die unterschiedlichen Stile "American Style" und "International Style", so wird im Country Cha Cha wert darauf gelegt, den extremen Hüftschwung (natürlich durch das Setzen der Beine hervorgerufen werden soll) in Grenzen zu halten. Es soll hier nicht unterstellt werden, daß die Country Tänzer nicht die Hüften bewegen können oder wollen, vielmehr haben sie eine Abneigung gegen extreme Hüftbegungen, wie sie im Tunier getanzten lateinamerikanischen Cha Cha ausgeführt werden. Die Figuren sind sehr ähnlich. Der Country Cha Cha wird jedoch zu langsamer Musik getanzt, die eher an eine Rhumba erinnert.
Championships
Wie in jeder Sportart gibt es auch im Country-und Westerndance Championships. Bei diesen Championships wird grundsätzlich zwischen Line Dance und Couple Dance (Partnertanz) unterschieden. Für Line Dancer hier ein paar allgemeine Informationen über die Teilnahme bei internationalen Wettbewerben. Es ist egal wie alt man ist und ob man eine professionelle Tanzausbildung hat! Man wird immer in einer Kategorie mit Gleichaltrigen tanzen (siehe Kategorie Alter). Man wird immer mit Leuten des gleichen Levels tanzen (siehe Level). Man kann zwischen unterschiedlichen Kategorien im Line Dance wählen (siehe Kategorie)
Choreografie
Choreografie (griech. "Tanzschrift") war ursprünglich die Notation von Tanzbewegungen. Heute versteht man darunter in erster Linie die Komposition und Abfolge von Bewegungen beim Tanz, im erweiterten Sinne auch das Inszenieren von Bewegungsabläufen. Die schriftliche Aufzeichnung von Tanzbewegungen wird heute als Tanznotation bezeichnet.
Circle Dance
Der Circle Dance wird Solo oder Paarweise in Kreisformation getanzt. Es wird im umgekehrten Uhrzeigersinn also links herum am mittleren Rand (slow lane) getanzt. Die Schrittfolge ist für jeden Tänzer fix vorgegeben, wobei man natürlich eigene Variationen, Drehungen, etc. einbauen kann. Bsp: Seminol Wind
Clogging
Clogging ist eine amerikanische Steptanzart. Beim Clogging findet man Stepschritte aus dem alten Amerika, Irland, Holland und Deutschland, die miteinander vermischt wurden. Clogging ist ein rhythmusbetonter Tanz, der mit speziellen Eisen (Tabs) an den Schuhen ausgeführt wird. Ursprünglich wurde Clogging vor allem zur Country- und Westernmusik getanzt, was sich aber mittlerweile geändert hat. Heute gibt es Choreographien zu Popmusik, Oldies oder auch Techno. Das Wort "Clog" bedeutet "Takt". Clogging wird im Takt zur Musik getanzt. Kombinationen von Bewegungen der Ferse und der Zehen begleiten die Musik in einem flotten und rhythmischen Steptanz. Zur rhythmischen Betonung dieser Schritte werden Schuhe getragen, die vorne und hinten mit Eisen-Plättchen (Taps) beschlagen sind. Ursprünglich wurde auch mit Holzschuhen getanzt. Seit den neunziger Jahren gibt es auch ein wiedererwachtes Interesse an den traditionelleren Aspekten des Steptanzes. Das heutige Clogging ist etwas weniger spontan und viel komplizierter als die ursprünglich einfachen, rhythmischen Tänze. Neue Einflüsse der modernen Kultur kamen hinzu. Klassischer Steptanz, kanadischer Steptanz und sogar Streetdancing und Hiphop-Einflüsse haben sichtbare Spuren im heutigen Clogging hinterlassen. Clogging kann man überall in Deutschland erlernen. Clogging besteht aus acht Grundschritten. Diese bilden die Grundlage für die weiteren Schrittkombinationen. Die zu tanzenden Schritte werden von einem Instructor (ähnlich dem Caller) angesagt.
Contra Dance
Der Contra Dance wird zwar in Linie getanzt, jedoch werden hier zwei Reihen gebildet, bei denen sich die Tänzer gegenüberstehen. Die Tanzrichtung kann sowohl nach links, rechts, vorwärts oder rückwärts sein. Bei den überwiegenden Tänzen werden die Seiten beim Tanzen gewechselt, was erst den Reiz beim Contra Dance ausmacht. In anspruchsvolleren Contra Tänzen wie dem Jungle Freak werden auch Formationen mit den Gegenüber- oder den Nachbartänzern getanzt. Bsp: Express, Fiddle Man, Wild Wild West, Jungle Freak
Country Line Dance Countdown
Es handelt sich hier um die Wunschliste der GCWDA. Über die Jahre hat die GCWDA bei UCWDC-Turnieren einen erhöhten Anteil von "Non-Country"-Musik festgestellt. Die Ursachen hierfür sind so alt wie die Turniere selbst und es gibt zahllose Argumentarien in beide Richtungen. Dies hat logischerweise immer wieder zu Konflikten geführt und zu Beschwerden, dass der Anteil an Country Musik bei der deutschen Meisterschaft zu gering sei. Um einen Mittelweg zu finden, hat sich die GCWDA beschlossen einen Country Line Dance Countdown durchzuführen. D.h. sie erstellen im Vorfeld eine Liste mit den 20 beliebtesten Country Line Dance Tänzen und zählen diese dann im Verlauf des Wochenendes von 20 auf 1 runter. Dadurch wird automatisch gewährleistet, dass immer wieder auch Line Dance mit Country Musik läuft. Das heißt übrigens nicht, dass ansonsten keine Country Musik gespielt wird. Ganz im Gegenteil: Die meiste Musik für Paartanz besteht aus Country Musik, viele der Tänze von UCWDC sind mit Country Musik unterlegt. Diese Chartliste die sie hier erstellen, kann aber immer nur so gut sein wie der Input den sie bekommen.
Country Musik
Country Musik basiert auf der ländlichen populären Musik des amerikanischen Westens und Südens des 19. Jahrhunderts. Diese Musik speiste sich aus verschiedensten Einflüssen: British, German, Spanish, French, Caribbean, Mexican, und African Music. Es wurden in dieser Musik also alle Einflüsse aufgegriffen, die zu dieser Zeit im Süden der USA vorhanden waren. Eines der wichtigsten Instrumente in der ländlichen Musik Amerikas spielte die Geige. Bereits 1620 tauchten Geigen in Virginia auf. Ein anders typisches Instrument war das Banjo, welches aus der Kultur der Schwarzen stammt, aber während des 19. Jahrhunderts auch von Weißen gespielt wurde. Daneben gehört noch die Gitarre und Steel Gitarre zu den typischen Country Instrumenten.
Cowboy
= englisch "Kuhjunge", war die im Wilden Westen gebräuchliche Bezeichnung für einen Viehhirten. Die Hauptzeit der Cowboys begann nach 1865, als riesige, verwilderte Rinderherden in Texas zusammengetrieben werden mussten, und endete um 1880. Besonders in den 1930er Jahren wurde eine nostalgische, romatisierte Version des Cowboys (und auch des Cowgirls) in den USA zu einer Modeerscheinung. Diese spiegelte sich in Comics, bestimmten Images in der Country-Musik und in der Bekleidung wider. Elemente dieser Faszination nutzt noch die Tabakindustrie (insbesondere die Philipp Morris-Marke Marlboro) für ihre Werbung.
Cuban
grundlegende Bewegungsführung beim Tanz, der Tanz hebt und senkt den Körper nicht sondern zeigt eine waagerechte Hüftbewegung. Häufig bewegen sich Oberkörper und Hüfte in entgegengesetzte Richtungen. Wenn Akzente gesetzt werden, dann häufig auf den Takten 2 oder 6. Syncopations ('&') erfolgen oft im 'Up Beat' zwischen den Measures (4 & 5 oder 8 & 1). Cuban ist zBsp: Cha Cha, Mambo, Rumba, Meringue
CWD
= Abkürzung für "Country Western Dance"
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Dance Script
engl.= Tanzanleitung, bezeichnet im Line Dance eine schriftliche Anleitung zur Ausführung der Schrittabfolge eines Tanzes
Dancefloor Etiquette
(Regeln FÜR die Tanzfläche) Die Tanzfläche müssen sich alle Tänzer teilen. Ob Standard-Tänzer, Paartänzer, oder Line Dancer, jeder benötigt ein bisschen Platz zum Tanzen. Um Kollisionen und Revierkämpfe zu vermeiden, sollte man sich an Regeln halten. Nähere Erläuterung HIER
Division
=lat. "divisio" (Ab-)Teilung. Beim Line Dance ein Begriff im Wettkampfbereich. Bezeichnet die verschiedenen Abteilungen, unter denen man starten kann
Doping
Eine exakte Definition des Begriffes ist schwer, da eine Grauzone zwischen Doping und Nichtdoping existiert. So dienen Nahrungsergänzungsmittel nicht mehr nur der Substitution, sondern häufig schon der Leistungssteigerung. Doping ist sinngemäß alles, was jenseits der "natürlichen" Möglichkeiten liegt und meistens mit Hilfe von Medikamenten und Aufputschmitteln folgendes bewirkt: den entscheidenden Kick ermöglicht, über Ermüdung und Erschöpfung hinwegtäuscht, Schmerz unterdrückt, die Muskelkraft erhöht, die Sauerstoffversorgung der Muskulatur und die Ausdauer verbessert und das Selbstvertrauen ins Unermessliche erhöht. Doping ist der Versuch, ohne Rücksicht auf die eigene Zukunft, Gesundheit und die Folgen für andere, Grenzen zu sprengen um im Wettkampf der Beste zu sein. Dabei wird dem, der sich nicht dopt, Schaden zugefügt. Doping wiederspricht den grundsätzlichen Prinzipien des Sports. Es kann der Gesundheit schaden und verletzt die Gebote der Changengleichheit und der sportlichen Fairness.
DSB
Deutscher Sportbund (Abkürzung: DSB), der 1950 gegründete Sportbund ist die übergeordnete Organisation aller Sportfachverbände und Landessportverbände der Bundesrepublik Deutschland.
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East Coast Swing
Der East Coast Swing (= Jitterbug), der auch Jive insbesondere in Europa genannt wird, ist der am einfachtsen zu erlernende Swing Tanz (Es gibt jedoch kleine technische Unterschiede, die jedoch erst ab einem bestimmten Niveau wirklich interessant sind). Der East Coast Swing (ECS) ist ein kreisförmiger Tanz (circular dance). Die Country & Western Gemeinde hat den ECS in den letzten Jahren bedeutend weiterentwickelt. Der ECS ist jedoch nicht ausschließlich zu Country Musik tanzbar. Der Jive ist in Europa wohl der bekanntere der beiden Tänze und wird entsprechen in den Tanzschulen unterrichtet.
Einzeltanz
Ein Einzeltanz ist ein Tanz, der von einer einzelnen Person getanzt wird. Im Gegensatz zum Paar- oder Gruppentanz sind also keine weiteren Personen notwendig. Beispiele für Einzeltänze sind Orientalischer Tanz, Breakdance, Capoeira, Steptanz, Striptease und Line Dance.
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Fachabteilungen
Im Country und Westerntanzbereich gibt es 3 Hauptelemente die als eigenständige Fachabteilungen gewertet werden. Zunächst einmal wäre das der 1.) Square Dance, 2.) Clogging, 3.) Country und Western Tanzbereich bestehend aus Line Dance, Partner Dance und Couple Dance
Fair Play
= engl. "faires Spiel". Das Wort Fairness kommt aus dem Englischen und bedeutet, sich anständig gegenüber anderen Sportlern und Mitmenschen zu verhalten. Fairness zeigt sich im Rahmen sportlicher Wettkampfhandlungen im Bemühen der Sportler, die Regeln konsequent und bewusst (auch unter erschwerten Bedingungen) einzuhalten oder sie zumindest nur selten zu übertreten, im Interesse der Chancengleichheit im Wettkampf weder unangemessene Vorteile entgegenzunehmen noch unangemessene Nachteile des Gegners auszunutzen und den Gegner nicht als Feind zu sehen, sondern als Person und Partner zu achten. Fair Play bezeichnet nicht nur das Einhalten der Spielregeln, Fair Play beschreibt vielmehr eine Haltung des Sportlers; der Respekt vor dem sportlichen Gegner und die Wahrung seiner psychischen und physischen Unversehrtheit. Fair verhält sich derjenige Sportler, der vom anderen her denkt.
FAT
Fachausschuss Tanz (FAT): FAT war die für Form und Inhalt der Ausbildung zum Tanzlehrer zuständige Abteilung des ADTV. Heute unbenannt in RLA (Ressort Lehre und Ausbildung)
Floor Craft
Bewertungskriterium bei Country Western Dance Wettkämpfen, unter angewandter Dancefloor Etiquette, Ausnutzen der Möglichkeiten und Grenzen der Tanzfläche und im Zusammenspiel mit anderen Tänzern sollen die Möglichkeiten des betreffenden Tanzes ausgelotet werden.
Folkloretanz
Als Folkloretanz werden volksnahe Tänze bezeichnet. Musik, Inhalt, Bewegungsmaterial und Raumformen sind je nach Land verschieden. Trotz seiner landeseigenen Charakteristik ist das tänzerische Material "international". Geschichtlich gesehen, soll der Line Dance seine Ursprünge im Folkloretanz der Einwanderer Amerikas haben.
Foot
= engl. "Fuß". Im Line Dance gehört zum Erlernen der richtigen Schritttechnik auch das Wissen darum, wie ein Schritt gesetzt wird, bzw. auf welchen Teil des Fußes das Gewicht verlagert werden muss. Der Fuß besteht aus folgenden Teilen: Spitze (engl."Toe"), Ballen ("BALL"), Flacher Fuß ("Flat"), Ferse ("Heel"), Innenkante ("Inside Edge"), Flacher Fuß ("Flat") und Außenkante ("Outside Edge"). Aus diesen Teilen des Fußes ergeben sich genau 12 Arten, wie man den Fuß setzen kann: auf der Innenkante der Spitze, flach auf der Spitze, auf der Außenkante der Spitze, auf der Innenkante das Ballens, flach auf dem Ballen, auf der Außenkante des Ballens, auf der Innenkante des ganzen Fußes, flach auf dem gesamten Fuß, auf der Außenkante des ganzen Fußes, auf der Innenkante der Ferse, flach auf der Ferse und schließlich auf der Außenkante der Ferse.
Foot Position
= engl. "Fußposition". Es gibt 5 Fußpositionen. Durch diese Positionen ist jeder Schritt eines Country Westerntänzers definiert. Die Fußpositionen sollen den Tänzern helfen ihre Art des Tanzes "gut" aussehen zu lassen. Drehungen werden hierbei erleichtert und es ist einfacher die Balance zu halten. (siehe 1st bis 5th Footposition unter "Grundschritte")
Footwork
Bewertungskriterium bei Country Western Dance Wettkämpfen, die klassischen Fußpositionen (1. bis 5.) müssen so angewandt werden, dass Haltung, Balance, Gewichtswechsel, Versammlung und Bewegung dem Charakter des Tanzes und seiner Figuren entsprechen.
Formation
Als Formation bezeichnet man eine Gruppe von Tänzern und Tänzerinnen die synchron auf der Tanzfläche verschiedene Bilder (Posen, Linien und Figuren) ertanzen. In einer Formation zählt nicht die Einzelleistung, vielmehr steht Teamwork an vorderster Stelle. siehe auch FORMATIONSTANZ
Formationstanz
Sportliche Form des Gruppentanzes; Vorläufer: Contredance, Française, Menuett, Quadrille. In England entstanden; Philip J.S. Richardson nannte Formationstanzen "Ballett of the Ballroom". Gilt wegen seiner Attraktivität als "bestes Werbemittel für den Tanzsport". Ziel einer Formationsdarbietung ist es, durch Tänzer und tanzende Paare zur Musik einer Turnierart mit einer Auswahl tanzspezifischer Bewegungsabläufe synchron und im wesentlichen symmetrisch auf der Tanzfläche abwechslungsreiche, bewegte oder für Augenblicke stationäre Bilder zu gestalten. Formationsprogramme leben vom Wechsel der Musik und der Bewegung, ohne dass in einzelnen Tänzen deren Charakter und - einschliesslich der Übergänge - der Eindruck einer geschlossenen tänzerischen Darbietung verlorengeht. Die gezeigte tänzerische Darbietung muss in Verbindung mit der ausgewählten Musik ein abwechslungsreiches, aber jederzeit überschaubares und nachvollziehbares Bild ergeben, das von den tanzspezifischen Bewegungsabläufen und Figuren lebt. Gute (und gut auf das Leistungsvermögen der Tänzer abgestimmte) Choreographie und Musikauswahl ist die Voraussetzung für eine optimale Interpretation der Tänze. Entscheidend sind nicht solistische Qualitäten, sondern Teamgeist, Disziplin, Musikalität und Raumgefühl.
Framework
Bewertungskriterium bei Country Western Dance Wettkämpfen, alle Teile des Körpers sollen harmonisch zusammenspielen und die Dynamik des Tanzes geschlossen zum Ausdruck bringen.
Funky
grundlegende Bewegungsführung beim Tanz. Obwohl man bei 'Funky' auch Bewegungen wie 'lilt, smooth oder cuban' sehen kann, soll das Ganze eher die theatralische Fuß- und Körperarbeit aus Hip-Hop und Jazztanz zeigen. Häufig sind voneinander unabhängige, abgekoppelte Bewegungen einzelner Körperteile. Funky ist zBsp: West Coast Swing, Hip Hop, Jazz
Fußstellung
Allgemein gilt: Die Zehenspitzen sollten bei allen Schritten gerade bis leicht nach außen gedreht sein. Die Zehen sollten nie nach innen zeigen, es sei denn, dass dies die Tanzschritte ausdrücklich verlangen (z.B bei Heel Grinds).
Füße
Der Fuß ist der unterste Teil der Beine. Er enthält 26 Knochen, von denen 7 der Fußwurzel, 5 dem Mittelfuß und 14 den Zehen angehören. Die Fußwurzelknochen bestehen aus dem Sprungbein, dem Fersenbein, dem Kahnbein, dem Würfelbein und den 3 Keilbein. Sie sind in 2 Reihen so zusammengefügt, dass sie das Fußgewölbe bilden, auf dem der Körper sicher ruht. Beim Tanzen kommt den Füßen eine tragende Rolle zu, denn der Schrittansatz und die Kontrolle der Füße sind mitprägend für den Charakter eines Tanzes.
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GCWDA
Wenn es um anerkannte Country Western Tanzturniere geht, kommt man nicht umher die GCWDA zu erwähnen. Die "German Country & Western Dance Association e.V.", der Bundesverband für Country- und Western Tanz Deutschland e.V., Fachverband mit besonderer Aufgabenstellung im Deutschen Tanzsportverband e.V. (im DTV) Die GCWDA ist der nationale Bundesverband für Country & Western Tanz (BfCW). Seit dem 31. August 2002 ist er in dieser Form dem Deutschen Tanzsportverband e.V. (DTV) als Fachverband mit besonderer Aufgabenstellung angeschlossen und somit Mitglied im Deutschen Sportbund (DSB). Der Bundesverband für Country & Westerntanz e.V. (BfCW) fördert die Vereinigung der Country & Western Tanzgruppen und Tanztrainer unter einem Dach. Er verbreitet und vereinheitlicht das Country Western Tanzen in Deutschland und fördert die Kontakte der Vereine und Tänzer untereinander. Dies geschieht vor allem durch die Unterrichtung über alle den Country und Western Tanzsport betreffenden Fragen, sowie der Erstellung von Richtlinien. Ebenfalls dazu gehören die monatlichen Durchführungen von Tanztrainer-Seminaren zur Standardisierung und Verbreitung einer allgemein gültigen Terminologie, sowie die Aus- und Fortbildung von Trainern und Übungsleitern, Turnierleitern und Wertungsrichtern, ebenso die Vergabe und Durchführung von Sportturnieren und Meisterschaften in den verschiedenen Wettkampfsportarten des Country & Westerntanzens. Die Koordinierung sämtlicher Aktivitäten rund um den Country & Western Tanzsport. Die Lizenzvergabe für Tanztrainer im Country & Western Tanzsport findet nur noch unter der Federführung der GCWDA / BfCW statt.
Geistertänzer
Tänzer, die sich entgegen der Tanzrichtung bewegen. Beim Line Dance oft gesehen aber ungern geduldet.
GEMA
Abkürzung: Gesellschaft für musikalische Aufführungs- und mechanische Vervielfältigungsrechte. Die Gesellschaft erhebt Gebühren zur Nutzung der Rechte zum Abspielen und Vervielfältigen von Musik. Die erhobene Gebühren werden dann an die Interpreten, Produzenten bzw. Plattenfirmen zurückgeführt. Auch im Line Dance sind Übungs- und Trainingsabende Melde- und Gebührenpflichtig. Jede Line Dance Truppe sollte sich mit dem Thema GEMA auseinander setzen.
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Hillbilly Musik
Die Country-Musik hatte Anfang des zwanzigsten Jahrhundert noch keinen einheitlichen Namen. Sie wurde häufig als Mountain Music oder Old-Time bezeichnet. 1995 ? ? griff der Produzent Ralph Peer eine Bemerkung eines Musikers auf, der sich und seine Band als ""eine Gruppe von Hillbillies" bezeichnete. Hillbilly kann etwa mit Hinterwäldler oder Landei übersetzt werden (wortwörtlich: Hügel-Bill). Eine bekannte Definition ist: "Ein Hillbilly ist jemand der nichts besitzt, redet wie er will, trinkt wann er will und schießt, wenn er dazu Lust hat". Die griffige Bezeichnung setzte sich schnell durch blieb mehrere Jahrzehnte lang gültig. Im den dreißiger Jahren begann die Country-Musik ihren ehemals ländlichen Charakter zu verlieren. Ab Mitte der vierziger Jahre setzte sich dann zunehmend der Begriff Country & Western durch. Aber noch heute taucht Hillbilly hin und wieder in Liedtexten (z.B. Hillbilly Heaven) oder Band-Namen (z.B. Notting Hillbillies auf.
Hip Hop
Immer mehr wirkt auch der Hip Hop in den Line Dance ein. Merkmale des Hip-Hop liegen vor allem im Rhythmus der Musik. Es kommt ein jugendliches Lebensgefühl zum Ausdruck gegen Rassendiskriminierung, Drogen und Gewalt. Bewegung spielt eine große Rolle, denn sie soll die Worte unterstreichen. Das Taktmaß der Hip-Hop-Musik ist der 4/4-Takt. Als Tanz hat er keine festgelegte Schrittfolge. Es werden akrobatische Breakdance-Figuren mit gehüpften, bzw. gesprungenen Bewegungsteilen, verbunden. Typisch ist der HipHop-Bounce ( =Hüpf ) mit Betonung in den Boden. Die bekanntesten Figuren sind: Moonwalk, Smerf, Running Man, Six Step und Headspin. In amerikanschen Schulen in denen Line Dance unterrichtet wird, ist es schon gang und gebe nach Hip Hop Musik zu tanzen. Besonders in den amerikanischen Frauengefängnissen findet diese Musik im Line Dance großen Anklang. Tanzbeispiele sind z.Bsp.: "Don`t Cha" und "Pon de Replay"
Honky Tonk Musik
Mit Honky Tonk, einem Sub-Genre der Country-Musik, wird strenggenommen kein eigener musikalischer Stil bezeichnet. Was diese in den dreißiger Jahren in Texas entstandene Musikrichtung von ihren Vorläufern unterscheidet, sind zum einen die Themen der Texte und zum anderen die elektrisch verstärkten Instrumente. Es waren die lärmenden Honky Tonks (frei übersetzt Bumslokal oder laute Kneipe) der texanischen Ölfelder, wo die Honky Tonk Music ihren Ursprung hatte. Die laute und raue Umgebung erzwang geradezu den Einsatz von durchsetzungsfähigen Instrumenten. Die in der Country-Musik bis dahin eher verpönten elektrischen Gitarren und Schlagzeuge übertönten mühelos auch den größten Lärm. Natürlich konnte man bei den raubeinigen Ölarbeitern, die Freitag und Samstag Nacht ordentlich "einen drauf machten", mit den folkloristischen, religiösen oder romantischen Texten der traditionellen Country-Musik nicht auf Gegenliebe stoßen. Hier war eine deutlichere Sprache gefragt. Die Texte der Honky Tonk Music befassen sich überwiegend mit Alltagsproblemen. Es geht um Beziehungskrisen, Gewalt, Angst um die eigene Zukunft, Alkohol. Die Sprache ist ungekünstelt, direkt und frei von Pathos. Die Grundstimmung ist meist negativer Natur. Der Begriff "Honky Tonk" stammt aus dem neunzehnten Jahrhundert. Eingang in die Country-Musik fand er nach dem 1937 entstandenen Al Dexter Song Honky Tonk Blues. Erster Star war Ernest Tubb, wichtigste Persönlichkeit Hank Williams. Der Honky Tonk gilt als das bedeutendeste Sub-Genre der Country-Musik. Er dominiert seit seinem Durchbruch Anfang der fünfziger Jahre, und ist noch heute unverändert aktuell.
Hustle
In der zweiten Hälfte der 70er Jahre trug der Erfolg und die Verbreitung der Disco-Musik dazu bei, einen neuen Tanz, den sogenannten Latin Hustle entstehen zu lassen. Dieser war aber nichts anderes als die Art der Puertoricaner, die Disco-Musik zu interpretieren. Man tanzte also zur Disco-Music, indem man ihr Salsaschritte beimischte. Dieser Tanz erlangte große Berühmtheit, nicht zuletzt durch den Kinoerfolg Saturday Night Fever mit John Travolta in der Hauptrolle, und es war kein Zufall, daß im Film ausgerechnet ein Tanzpaar aus Puerto Rico dem Filmhelden beim Tanzwettbewerb den Sieg streitig macht. Hustle ist ein amerikanischer Ausdruck und bedeutet soviel wie Kampf. Es ist in der Tat wie bei einem Kampf. Mann und Frau stehen sich auf der Tanzfläche gegenüber und versuchen, sich gegenseitig an Virtuosität, akrobatischen Einlagen und phantasievollen Schrittsequenzen zu überbieten. Wie bereits erwähnt, war dieser Tanz sehr erfolgreich, vor allem in New York, wo dessen Name nach und nach in Salsa-Hustle umgewandelt wurde. Einige berühmte Tänzer aus dieser Zeit waren Maria Torres und das Paar Angel und Adelaida Rodriguez, letztere waren auch in dem Kinofilm Carlito’s Way mit Al Pacino in der Hauptrolle zu bewundern. Heute ist der Hustle nicht mehr so angesagt wie damals, und man trifft ihn nur noch selten in den Discotheken von New York oder Puerto Rico an, aber dennoch wird er in vielen Tanzschulen weiter unterrichtet. Und auch die Country Couple Dancer sind bereits auf diesen Tanz aufmerksam geworden und tanzen ihn nach bewerter Country Musik.
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Judge
= engl. "Richter", beim Line Dance ein Begriff aus dem Wettkampfbereich. Bezeichnet die Punktrichter ("Judges"), welche bei den Wettbewerben die Tänzer/ Couples und Teams nach den verschiedenen Kriterien bewerten.
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k.o. System
Bei einem Turnier nach dem k.o.-System auch Cup-System treffen in jeder Tanzrunde jeweils zwei Teilnehmer aufeinander. Die Sieger der Erstrunden steigen in die zweite Runde auf, die Verlierer scheiden aus; die Sieger der Zweitrunden steigen in die dritte Runde auf, die Verlierer scheiden wiederum aus, usf., bis zuletzt nur mehr zwei Tänzer übrigbleiben, die im Finale um den Turniersieg kämpfen. Das k.o.-System funktioniert am besten, wenn die Zahl der Teilnehmer eine Zweierpotenz darstellt, also 2, 4, 8, 16, 32, usf.; ansonsten erhalten einige Tänzer in der ersten Runde ein Freilos (engl. Bye). Gleichzeitig ist das k.o.-System diejenige Turnierform, welche die Anzahl der Tänzer und Tanzrunden minimiert: bei 4 Teilnehmern benötigt man zwei Runden, bei 8 Teilnehmern drei Runden, bei 16 vier, bei 32 fünf, usf. Diese Turnierform erfüllt die meisten der aufgestellten Forderungen. Werden jedoch in der ersten Runde die Paarungen gelost, so kann es geschehen, dass bereits in der ersten Runde der beste Tänzer auf den zweitbesten trifft, und letzterer ausscheidet. Um dies zu vermeiden, werden bei Turnieren nach dem k.o.-System die Teilnehmer gegeneinander gesetzt (Seeding). Bei einem Turnier mit 128 Teilnehmern spielt daher in der ersten Runde Tänzer Nr. 1 gegen Nr. 128, Nr. 2 gegen 127, usf. Gewinnen jeweils die Favoriten, so treffen in der 2. Runde Tänzer Nr. 1 auf Nr. 64, Nr. 2 auf Nr. 63 usf. Im Finale stehen einander die beiden Topfavoriten gegenüber. Siehe auch LINE DANCE CHALLENGE
Kategorie
Bei internationalen Wettkämpfen gibt es verschiedene Kategorien beim Einzelwettkampf wie bei den Teams. Bei den Einzeltänzern gibt es folgende Kategorien: Classic (Vorgegebene Schrittbeschreibungen lernen und antreten), Showcase (Zu vorgegebener Musik eigene Choreographie erstellen), Renegade (Zu Musik, die eine Stunde vorher bekannt gegeben wird, einfach tanzen) und Choreography (Zu selbst gewählter Musik Line Dance Choreographie vorstellen). Bei den Teams unterscheidet man in den Kategorien Duo(2), Trio(3), Quad(4), Small Troup und Large Troup. Hierzu stellen die Teams zu selbstgewählter Musik eigene Choreographien vor.
Kategorie Alter
Bei internationalen Wettbewerben wird man immer in einer Kategorie mit Gleichaltrigen tanzen. Es gibt: Junior Primary (Jünger als 10 Jahre), Junior Youth (Zwischen 10-13 Jahren), Junior Teen (Zwischen 14-17 Jahren), Adult (Älter als 18 Jahre), Crystal (Älter als 30 Jahre), Diamond (Älter als 40 Jahre), Silver (Älter als 50 Jahre) und Gold (Älter als 60 Jahre)
Keep it Country
Ausspruch vieler Country Fans, wörtlich übersetzt "halt es ländlich". Philosophisch soll es wohl eher den Lebensstil der Cowboys und Native Americans wiederspiegeln, das Gefühl der Unabhängigkeit, Freiheit und Abenteuer. Man soll die Lebensfreude der Countrymusik spüren und sich nicht von seinem Weg abbringen lassen.
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Level
Bei internationalen Wettkämpfen wird man immer mit Leuten des gleichen Levels tanzen. Es gibt: Newcomer (Weniger als 1 Jahr Wettbewerbserfahrung), Novice (1-2 Jahre Wettbewerbserfahrung), Intermediate (2-3 Jahre Wettbewerbserfahrung) und Advanced (Mehr als 3 Jahre Wettbewerbserfahrung)
Lilt
grundlegende Bewegungsführung beim Tanz, der Körper wird zwischen den Down Beats gehoben und mit dem Taktschlag gesenkt. Der Style folgt weitgehend dem Muster 'step & step'. Häufig wird der jeweils 8. Taktschlag besonders betont. Der erste Schritt fällt in der Regel auf einen 'Down Beat'. Lilt ist zBsp: Polka, East Coast Swing, Samba, Jive
Line Dance
Line Dancing ist eine eigenständige Tanzart. Wie der Name es schon sagt, wird in Linien neben- und hintereinander getanzt. Es gibt festgelegte, sich wiederholende Figuren, die synchron von der Gruppe vorgeführt werden – also ähnlich einem Formationstanz. Diese Art zu tanzen erfordert keinen Partner, die Gruppe ist der Partner. Hier gibt es eine eigene Terminologie und spezielle Schrittmuster. Die Schrittfolgen werden zu einer bestimmten Anzahl von Takten getanzt und wiederholen sich regelmäßig, häufig mit einem oder mehreren Richtungsänderungen. Es gibt Tänze, die nur aus wenigen Figuren bestehen, bis hin zu Tänzen, die mehr als 100 Schrittfolgen haben. Line Dance ist für jede Altersstufe geeignet. Die Hauptsache ist, man hat Freude am Tanzen und hört gerne Country - Musik. Weltweit soll es wohl über 14.000 Tänze geben. Wobei stetig jeden Tag neue dazu kommen. Getanzt wird auf Country und New Country Music, aber auch vor modernen Liedern macht der Line Dance nicht halt. So findet sich für jeden Musikgeschmack etwas. Das spontane Mittanzen bei Veranstaltungen ist kein Problem, da die meisten Tänze für bestimmte Musikstücke choreografiert wurden. Die Tänze verbreiten sich sehr schnell und werden in vielen Gegenden in so genannten Workshops weitergegeben. Beim Line Dance tanzt jeder solo. Niemand muß hier jemanden führen oder Angst haben dem Partner auf die Füße zu treten. Schrittfehler sind nicht so schlimm, man reiht sich einfach wieder ein und tanzt weiter. Es gibt verschiedenen Schwierigkeitsgrade beim Erlernen eines Tanzes. Der Grad hängt von der Einschätzung des Choreographen ab.
Line Dance Challenge
seltende Division bei Line Dance Wettkämpfen. Hat einen sehr hohen Unterhaltungswert beim Publikum. Bei der Challenge treten 2 Teilnehmer im direkten Vergleich nebeneinander an, wobei der Gewinner im einfachen K.O.-System durch Publikumsentscheidung in die nächste Runde einzieht. Zuerst tanzt jeder eine einminütige Soloperformance zu selbst gewählter Musik (Country oder Non Country). Danach tanzen beide eine "Showcase"- Minute zusammen auf vorher durch den Veranstalter ausgewählte Musik. Auf Regeln wird in dieser Division meist verzichtet. Es liegt in der Verantwortung der Teilnehmer, ob sie mit einer einzigen Choreografie die Runden bestreiten oder ob sie mehrere Choreografien für die einzelnen Runden vorbereiten. Die Partien werden meistens vor Ort (durch Münzwurf o.ä.) ausgelost.
LOD
= Line of Dance, bezeichnet die Tanzrichtung auf der Tanzfläche. LOD für Tänze im Kreis ist gegen den Uhrzeigersinn.
Längste Line Dance
Der längste Line Dance wird definiert, dass sich Schritte nicht wiederholen, keine Brücken vorkommen und auch keine Restarts enthalten sind. Der bekannteste Line Dance mit den meisten Counts ist der: "Time Marches On" (328 Counts, 1 Wall, Adv.) von Jean Marcham. Danach folgt der "A Little Less Talk" mit 321 Counts von Little Joe und der "Yo-Yo (Exhibition Version)" mit 319 Counts von John & Patty Elliott.
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Mixer
Mixer sind einfache Tänze im großen Kreis, bei denen nach jedem Durchspiel (meist nach 32 Schritten) jeder einen neuen Partner bekommt. Im modernen Line Dance (aber auch im Square Dance) werden sie allenfalls noch zu Beginn eines Anfängerkurses getanzt. Bsp: Renegade
Modern Country Music
Die Modern Country Music lößt die ureingesessene alte Country Music mehr und mehr ab. Immer mehr wird hier der Country mit Pop und Rock vermischt. Diese Art von Country Music hat sich jetzt endlich auch in unsere Charts vorgedrängt. Das berühmteste Beispiel ist wohl "Shania Twain", zu deren Titeln jeder Line Dancer auf die Tanzfläche springt. Schnellere Beats, modernerer Sound und beeindruckende Stimmen lassen immer mehr Choreografen Tänze nach Modern Country Music schreiben. Einige der bekanntesten Sänger dieser Kategorie sind Alan Jackson, Dave Sheriff, Scooter Lee, Bellamy Brothers.
Motorik
Die Motorik spielt beim Tanzen ein wichtige Rolle. Sie wird als Grundlage der Handlungs- und Kommunikationsfähigkeit des Menschen betrachtet. Die Motorik ist die Fähigkeit des Körpers eines Menschen ich zu bewegen. Die Wissenschaft, die sich mit der Motorik befasst, heißt Motologie. Die Gesamtheit der vom Zentralnervensystem kontrollierten bewussten Bewegungen des Körpers wird als Willkürmotorik bezeichnet. Im Gegensatz stehen unwillkürliche Reflexe des Körpers. Es wird unterschieden zwischen Grobmotorik (z.B. Reaktionsschnelligkeit und allgemeines Reaktionsvermögen, sowie allgemeine Körper- und Gliederstärke und Bewegungskoordination) und Feinmotorik (z.B. Mimik, Fingergeschicklichkeit). Eine weitere Einteilung basiert auf der Art der Bewegung: Lokomotorik (Fortbewegungen des Körpers wie Klettern, Laufen, Gehen und Springen), Mimik (Veränderungen des Gesichtsausdrucks) und Vasomotorik (Veränderungen des Lumens der Blutgefäße).
Musik
Die Musik (griechisch - moussikí (téchni) - Kunst der Musen, in der lateinischen (ars) musica bereits in der eingeengten Bedeutung Tonkunst, Tonwerk, musikalische Darbietung. Musik ist gestaltete Zeit (im Gegensatz etwa zur bildenden Kunst, die Raum gestaltet). Musik kann nur als Ablauf in der Zeit erlebt werden. Aus diesem Grund setzt Musik beinahe begriffsnotwendig eine rhythmische Ordnung ihres Rohmaterials (Geräusche, Töne, Klänge) voraus. Außer durch Rhythmus kann musikalisches Material durch Melodie (die Abfolge verschiedener Tonhöhen) und Harmonie (die Gleichzeitigkeit bestimmter Tonhöhen) organisiert sein.
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